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MEHR SPAREN BEIM HEIZEN

Sind wir bei Wärme und Warmwasser im grünen Bereich?

Ein warmes, behagliches Zuhause gehört zur Lebensqualität. Doch die Kosten für die Bereitstellung von Wärme und Warmwasser machen einen Großteil des privaten Energieverbrauchs aus. Hier schlummern große Einsparpotenziale – vor allem, wenn eine alte Gas- oder Ölheizung installiert ist.

Meine Heizung verbraucht zu viel Strom.

In vielen älteren Gas- und Ölheizungen ist noch eine konventionelle Umwälzpumpe in Betrieb, die durchgehend läuft und deshalb hohen Stromverbrauch verursacht. Elektronisch geregelte Umwälzpumpen passen sich stufenlos dem aktuellen Bedarf an und verursachen so nur noch 20 Prozent der heizungseigenen Stromkosten. Noch mehr sparen können Sie mit einer bedarfsgerechten Temperaturregelung für jeden Raum.

Wann lohnt sich der Einsatz erneuerbarer Energiequellen?

Bei Altbauten rechnet sich ein Umstieg je nach Alter und Zustand der vorhandenen Heizanlage, bei Neubauten sorgen schon die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) für den Trend zu erneuerbaren Energiequellen. Bereits in fast jedem dritten Haus wird heute eine Wärmepumpenheizung installiert. Sie zieht die Wärme aus der Umgebung, entweder aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Außenluft. Die Vorteile: Man braucht keine Brennstofflager, keinen Schornstein – und der Wartungsaufwand ist gering.

Effizienz zahlt sich aus.

Interessant sind kombinierte Solarthermieanlagen, die sowohl Heizung als auch Warmwasserbereitung unterstützen. Das erspart im unsanierten, nicht gedämmten Haus über 300 Euro Heizkosten. Wer noch unabhängiger werden will, kann mit einem Mini- oder Mikro-Kraftwerk gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Die Kraft-Wärme-Kopplung macht ́s möglich: Bis zu 40 Prozent Energieersparnis sind drin. Und: Es winken attraktive Zuschüsse und zudem eine garantierte Vergütung für den produzierten Strom.

Für den Austausch einer alten Heizung gegen eine effiziente Wärmepumpe gibt es Zuschüsse vom Staat von mindestens 1.300 bzw. 2.800 Euro.

Warmes Wasser an Ort und Stelle: Wenn der Sanierungsaufwand bei einem Altbau zu hoch ist, sind Elektrodurchlauferhitzer die vernünftigere Wahl. Sie heizen das Wasser direkt an der Zapfstelle auf – effektiv und effizient.
Bis zu 75 Prozent des Wärmebedarfs können durch den Wechsel zu einer Wärmepumpe abgedeckt werden.
Solarthermie für die Warmwasserbereitung: Schon sechs Quadratmeter Kollektorfläche genügen bei einer durchschnittliche Haushaltsgröße.

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