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13.04.2022

Kabel- und Gebäudebränden keine Chance geben

Technische Defekte gehören in Büros zu den häufigsten Ursachen für Gebäudebrände

Elektrotechniker führt Messung an Verteiler durch (3)
Bild: ArGe Medien im ZVEH

Lebensgefahr und immense Kosten – das bedeutet ein elektrisch gezündeter Brand für Mitarbeitende und Unternehmer. Eine Fehlerlicht-Schutzeinrichtung verhindert die meisten elektrisch verursachten Brände, bevor sie entstehen. AFDD (Arc Fault Detection Devices), wie diese Schutzvorkehrung heißt, überwacht nicht nur die feste elektrische Installation, sondern auch alle Geräte, die am Stromkreis angeschlossen sind. Bei einer identifizierten Störung unterbricht die Einrichtung sofort den Stromkreis.

Die Ursachen für technische Defekte sind vielfältig: von unsachgemäß installierten, beschädigten Anschlüssen über veraltetes Isolationsmaterial bis hin zu losen Kontaktstellen in Steckdosen oder qualitativ mangelhaften Elektrogeräten. All dies kann zu Entzündungen der Leitungsisolation und schlussendlich zu einem Kabel- oder gar Gebäudebrand führen. Unternehmen sind daher gut beraten, zur Prävention ein AFDD einzubauen oder nachzurüsten. Des Weiteren ist auch der Schutz vor Überspannungen wichtig, auch für Internet-, Telefon- und Breitbandkabel-Leitungen. Schon ein Blitzeinschlag kann zu erheblichem Schaden, wie unwiederbringlicher Datenverlust, führen.

Neben der Einrichtung der Schutzvorkehrung ist auch die regelmäßige Überprüfung der Elektroinstallationen per E-CHECK von hoher Bedeutung für die Sicherheit von Büros und Kleingewerben. Fachbetriebe der Elektroinnung sind zu finden unter www.elektrobetrieb-finden.de.

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