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01.12.2021

Smarte Technologien für Wohngenuss im hohen Alter

Wie pflegebedürftige Menschen von assistenzgestützten Systemen profitieren

Älteres Ehepaar schaut auf Laptop
Bild: Shutterstock – wavebreakmedia / ArGe Medien im ZVEH

Was für Digital Natives schon lange Alltag ist, stellt Senioren noch vor große Herausforderungen: Dabei sorgen Smart-Home-Anwendungen dafür, dass ältere Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen können. Das Stichwort heißt hier AAL (Ambient Assisted Living: „Alltagstaugliche Assistenzlösungen für ein selbstbestimmtes Leben“), und man versteht darunter verschiedene Systeme, Produkte oder Dienstleistungen, die ältere oder kranke Personen oder Menschen mit Behinderung im Alltag unterstützen und das Leben für sie leichter und barrierefrei machen. Basis für die smarten AAL-Technologien ist eine gut durchdachte Elektroinstallationen.

Die verschiedenen Anwendungen lassen sich je nach körperlicher Verfassung automatisiert oder individuell bedienen: morgens und abends ersparen sprach- oder gestengesteuerte Jalousien unnötige Anstrengung, der Herd schaltet sich automatisch beim Verlassen des Hauses für einen Mittagsspaziergang ab, und Bewegungssensoren erkennen den nächtlichen Toilettengang und aktivieren automatisch das Licht im Gang. Zum Einsatz können auch Sensorfußböden und ein „Inaktivitätsmonitoring“ kommen, das einen Hilferuf sendet, wenn sich eine Person untypisch lange ohne Bewegung an einem Ort in der Wohnung aufhält.

Die frühzeitige Anschaffung von Smart-Home-Systemen kann im Ernstfall Leben retten, denn sie veranlassen automatisch einen sofortigen Hilferuf an festgelegte Kontakte wie Nachbarn oder Verwandte. Wer plant assistenzgestützte Elektroinstallationen zu integrieren, sollte vorab die aktuellen Fördermöglichkeiten prüfen und sich von einem Elektroinnungsfachbetrieb individuell beraten lassen, zu finden unter www.elektrobetrieb-finden.de.

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