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03.03.2022

Vorsicht ist bei DIY Arbeiten an der Elektroinstallation geboten

Der große Trend kann schnell zu Gefahren und in die Kostenfalle führen

Werkzeugtasche
Bild: ArGe Medien im ZVEH

Eine lose Steckdose oder ein kaputtes Elektrogerät führen Hobby Heimwerker schnell in Versuchung, selbst zum Werkzeugkasten zu greifen und den Schaden zu beheben. Das Internet ist voll mit lauter Kurzanleitungen und Tutorials. Aber genau hier liegt die Krux. Denn eigene Reparaturen an der Elektroinstallation können nicht nur teuer werden, sondern auch sehr gefährlich für Körper und Leben.

Für fast alle Tätigkeiten im Elektrobereich ist es ratsam, einen Elektroinnungsfachbetrieb zu beauftragen, denn Arbeiten an der Elektroanlage dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Wenn Leitungen falsch oder unsachgemäß verlegt werden, kann daraus schnell ein Schwelbrand entstehen. Die falsche Verbindung von Leitungsadern führt zu einem gesteigerten Risiko auf Überspannungen. Daraus resultieren schnell Stromschläge. Diese Schäden im Wohnraum bringen erneute Kosten mit sich, die man sich durch das Selbstmachen wahrscheinlich sparen wollte. Zudem verlieren Heimwerker ihren Versicherungsschutz, wenn Schäden durch unsachgemäße und eigene Arbeiten an der Elektroleitung entstanden sind.

Damit es gar nicht erst zu einem Schaden kommt, lohnt sich die Beschäftigung mit der Gefahrenabwendung. Alle zwei bis vier Jahre sollte ein Fachmann mittels E-CHECK alle elektrischen Anlagen, Geräte und Elektroinstallationen auf die erforderlichen Sicherheitsaspekte überprüfen. Die ausgestellte E-CHECK-Plakette erhält dem Bewohner der Anspruch auf Schadensersatz. Zudem sorgt die Kontrolle auch für ein erhöhtes Sicherheitsgefühl im Eigenheim. Innungsfachbetriebe in der Nähe finden Interessierte im Internet unter www.elektrobetrieb-finden.de.

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