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17.07.2025
Verteilerkasten mit E-CHECK-Plakette.
Bild: ArGe Medien im ZVEH

Das kleine Gerät im Sicherungskasten mit der Prüftaste ist unerlässlich und Bestandteil einer modernen Elektroinstallation: der FI-Schalter. Er dient dem Personen- und Brandschutz und schützt vor Stromunfällen. Hausbesitzer sollten über die Funktionsweise informiert sein und auch regelmäßig prüfen, ob der FI-Schalter einwandfrei funktioniert.

So funktioniert der Schutz

Der vollständige Name lautet Fehlerstromschutzeinrichtung – daher die Abkürzung FI für F wie „Fehler" und I, das Formelzeichen für „Stromstärke". Der Fehlerstromschutzschalter auch als Residual Current Device (RCD) bekannt. Im Sicherungskasten ist er an der Beschriftung „RCD" oder „FI-Schutzschalter" zu erkennen. Der FI-Schalter misst dauerhaft den Strom, der in Geräte hinein- und herausfließt. Wenn er Fehlerströme erkennt, also Ströme, die nicht über die vorgesehenen Leitungen fließen, trennt er den gesamten Stromkreis innerhalb von Millisekunden und rettet damit Leben. Typische Gefahrenquellen sind defekte Geräte oder beschädigte Kabel. Auch Feuchtigkeit im Bad in Kombination mit Schäden an Geräten oder eine nicht sachgemäße Installation kann lebensgefährlich werden. In Neubauten ist der Einbau von Fehlerstromschutzschaltern bereits normativ vorgeschrieben. Und auch bei der Sanierung von Altbauten ist die intelligente Schutzeinrichtung für jeden Stromkreis einzuplanen, um die Gefahr von fehlgeleitetem Strom über den menschlichen Körper durch rechtzeitiges Abschalten der Spannung sicher auszuschließen. 

Regelmäßige Wartung ist wichtig

Alle sechs Monate sollte man als Laie zur Prüfung der Funktionalität die Prüftaste drücken. Empfohlene Faustregel: den FI-Schalter bei der Zeitumstellung prüfen, also im Oktober und im April. Springt der Schalter dabei nicht heraus, sollte sofort ein Elektroniker gerufen werden. Nur ausgebildete Elektrofachkräfte können beurteilen, ob der Schutz noch ausreicht und die Anlage sicher reparieren. Hat der FI-Schutzschalter im Alltag ausgelöst, dürfen Laien diesen wieder selbst einschalten. Es muss aber dringend von einem Fachmann geprüft werden, was die Ursache für die Auslösung des FI-Schalters war. Eine regelmäßige Überprüfung der Elektroinstallation durch einen Fachbetrieb mittels E-CHECK gewährleistet optimalen Schutz für Hausbewohner und Eigenheimbesitzer. Die Fachbetriebssuche ist online auffindbar unter www.elektrohandwerk.de/fachbetriebssuche.html

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