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Haushaltsgeräte, TV und PC unter der Lupe.

Gibt es heimliche Stromfresser – oder haben wir intelligente Haushaltshilfen?

Zeit für einen Geräte-Check: Kühlschrank, Spül- und Waschmaschine zählen zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Und in Zeiten von Homeoffice, Computerspielen und Streaming-TV gehören auch PCs, Laptops und Fernsehgeräte auf den Prüfstand. Allein der Leerlauf von Geräten kann – je nach Anzahl und Art der Geräte – in einem Drei-Personen-Haushalt bis zu 15 Prozent der Stromkosten ausmachen.¹ Einige Geräte ziehen Strom auch im Standby, ohne dass ein Lämpchen darauf hindeutet.

¹ Quelle: Verbraucherzentrale Energieberatung, „Stromverbrauch“, Stand 06/2025

Wann lohnt sich eine Neuanschaffung?

Eine alte Kühl-Gefrier-Kombi kann hohe Stromkosten verursachen. Laut co2online verbrauchen ältere Kühlschränke, etwa aus dem Jahr 2002, bis zu 330 kWh im Jahr – ein mittelgroßes Gerät der besten Effizienzklasse (ehemals A+++) dagegen durchschnittlich 90 bis 125 kWh.2 Mit einem Austausch lässt sich der Stromverbrauch des Kühlgeräts so um bis zu 70 Prozent senken.

2 Quelle: co2online, „Stromverbrauch Kühlschrank“, Stand 04/2023

Ein durchschnittlicher Desktop-PC benötigt ca. 60 Watt und hat bei täglich 8 Stunden Nutzung einen Stromverbrauch von bis zu 174 kWh pro Jahr. Ein vergleichbares Laptop hat einen Stromverbrauch von nur 15 Watt bzw. 44 kWh pro Jahr.

Was hat die IT-Vernetzung mit Energieeffizienz zu tun?

Auch Server, Router, Telefone und Co. verbrauchen rund um die Uhr Strom. Für viele Telefone und Router gibt es dafür den sogenannten Eco-Modus. Die Einstellung von Routern kann so konfiguriert werden, dass der Stromverbrauch reduziert wird. Zudem sollte man bei längerer Abwesenheit wie z. B. einer Urlaubreise den Router vom Netz nehmen. Ausstecken und eine passende Konfiguration helfen, den Stromverbrauch in den eigenen vier Wänden zu senken.
 

Was gilt für das Home-Entertainment?

In Zeiten längerer Abwesenheit sollten TV, Audio und Co. vom Netz genommen werden. Bei der Speicherung von Fotos, Filmen, Videos oder Audiodateien sollte geprüft werden, ob der Home Server oder die Cloud-Lösung wirtschaftlicher ist und weniger Strom verbraucht. Auch hier hilft kompetenter Rat, eine passende und sparsame Lösung zu finden.

Game-Over für Standby

In einem privaten Haushalt kann der Standby-Verbrauch schnell einen spürbaren Teil der Stromrechnung ausmachen. Deshalb sollte man wirklich prüfen, ob Computer, Monitore und Drucker ständig im Dauerbetrieb laufen oder in Bereitschaft sein müssen. Hochqualitative, schaltbare Steckerleisten schaffen hier Abhilfe.

Zehn Watt Stromverbrauch im Standby-Betrieb sind bei alten Fernsehern, PCs und HiFi-Anlagen keine Seltenheit.

Wo stecken weitere Energiesparpotentiale?

Mit der richtigen Nutzung der Geräte lassen sich weitere Einsparmöglichkeiten erschließen. Dabei hilft die Verbindung von intelligenten Hausgeräten mit einer intelligenten Haustechnik. So lassen sich zum Beispiel Spül- oder Waschvorgänge zu Zeiten mit günstigerem Strom, etwa mit einem dynamischen Stromtarif, bequem über Touchpanel oder App vorprogrammieren. Apropos Trockner: Wärmepumpentrockner arbeiten mit einem geschlossenen Kreislauf und gewinnen die Wärme zurück – so brauchen sie weniger Strom als herkömmliche Ablufttrockner. Auch hier ist Ihr Elektrofachbetrieb der Innung ein zuverlässiger Ansprechpartner.

  • Beispiel Kaffeemaschine: Hat das Gerät eine Auto-off-Funktion? Am besten selbst ausschalten, wenn es nicht genutzt wird.
  • Abluft-, Kondensations- oder Wärmepumpentrockner? Die richtige Wahl entscheidet mit über den Energieverbrauch.
  • Ob PC, Spielekonsole oder Handy: Erst die richtige Mischung aus Produktwahl und optimaler Einstellung kann helfen, den Energieverbrauch deutlich zu senken.
  • Steckerleisten mit Netzschalter: So vermeiden Sie unerwünschten Stromverbrauch im Standby-Modus.

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