Strom ist gleich Strom, denken viele. Weit gefehlt. Mal abgesehen von der Art der Erzeugung: Nicht nur die Tarife unterscheiden sich je nach Anbieter, auch die Tageszeit kann Einfluss auf den Strompreis haben. Manchmal macht eine Viertelstunde schon den Unterschied. Ein vernetztes Haus denkt mit …
Wenn Sie einen zeitvariablen oder dynamischen Stromtarif nutzen, kann sich das lohnen: Dann lässt sich die Waschmaschine gezielt zu Zeiten mit günstigerem Strom starten. Wie viel Sie sparen, hängt unter anderem von Tarif, Verbrauch und Nutzungsverhalten ab. Für einen dynamischen Tarif ist ein intelligentes Messsystem nötig. Und mal ehrlich: Im Normalfall ist es vollkommen egal, ob Sie nun heute Mittag oder erst heute Nacht waschen.
Die zentrale Steuerung kann automatisch entscheiden, wann bestimmte Verbrauchsgeräte im Haushalt eingeschaltet werden und wann nicht. Wenn es einmal so programmiert ist, müssen Sie sich im Alltag kaum noch darum kümmern. Und wenn es trotzdem mal schnell gehen muss, dann geht es auch manuell wie bisher. Möglicherweise aber dann zu einem teureren Tarif.
Nicht automatisch. Neue Geräte sind häufig sparsamer als alte. Fairerweise muss man sagen: Wenn Sie noch eine sehr alte Waschmaschine besitzen, liegt ein größeres Einsparpotenzial oft in der Anschaffung eines neuen, effizienten Geräts. Achten Sie dabei auf das EU-Energielabel mit den Klassen A bis G. Aber zurück zum Thema. Vernetzbare Haushaltsgeräte können sich flexibel einschalten, also vor allem dann, wenn der Strom günstiger ist. So gesehen wird mit intelligenter Haustechnik so manche Starttaste im Haus zur Spartaste.
Energieeffizienz ist heute ein wichtiges Thema – beim Bauen, Sanieren und im Alltag. Vernetzte Technik kann ein Haus außerdem komfortabler machen. Und wenn viele Haushalte ihren Stromverbrauch in Zeiten verlagern, in denen viel Strom zur Verfügung steht, kann das auch das Stromnetz entlasten.